Die Gemeinde Ronneburg ist ab sofort Teil des hessischen Landesprogramms KOMPASS. Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck besuchte heute die Gemeinde und nahm Ronneburg gemeinsam mit Bürgermeisterin Bianca Finkernagel und dem Landtagsabgeordneten Patrick Appel offiziell in die KOMPASS-Familie auf. Der heimische Landtagsabgeordnete begrüßt die Teilnahme ausdrücklich und sieht darin einen wichtigen Schritt, um Sicherheit und Sicherheitsgefühl vor Ort weiter zu stärken. Besonders freue ihn, dass Innenminister Poseck persönlich nach Ronneburg gekommen ist, um die Aufnahme offiziell zu besiegeln.
KOMPASS steht für „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“ und ist ein Angebot des Landes Hessen an seine Städte und Gemeinden. Gemeinsam mit der Polizei und unter enger Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger werden die Sicherheitsbedarfe vor Ort analysiert und passgenaue Maßnahmen entwickelt. Dabei geht es nicht allein um die tatsächliche Kriminalitätslage, sondern ausdrücklich auch um das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen. Denn bereits schlecht beleuchtete oder wenig einsehbare Bereiche, Verschmutzungen oder sogenannte Angst-Orte können dazu führen, dass sich Menschen in ihrer eigenen Gemeinde nicht mehr wohl und sicher fühlen.
„Sicherheit ist eines der elementaren Grundbedürfnisse der Menschen. Das bühnenwirksame seitens des Landes sehr enrnst. Deshalb freue ich mich, dass wir Ronneburg heute gemeinsam in die KOMPASS-Familie aufnehmen konnten. Dass unser Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck persönlich nach Ronneburg gekommen ist und die Aufnahme offiziell überreicht, freut mich besonders. Das ist ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und dafür, welchen hohen Stellenwert die innere Sicherheit für uns als Land hat. Mit KOMPASS haben wir seitens des Landes ein starkes Programm geschaffen, das genau dort ansetzt, wo die Menschen vor Ort Verbesserungsbedarf sehen, und gemeinsam mit ihnen konkrete Lösungen entwickelt. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt zwar, dass wir bereits in einer sehr sicheren Region leben. Aber Statistiken sind das eine – entscheidend ist auch, dass die Menschen dieses Vertrauen und dieses Gefühl von Sicherheit in ihrem Alltag tatsächlich haben“, erklärt der Landtagsabgeordnete Patrick Appel.
Im weiteren KOMPASS-Prozess werden unter anderem die Bürgerinnen und Bürger einbezogen, Sicherheitsbedarfe analysiert und gemeinsam mit Polizei und Kommune konkrete Maßnahmen entwickelt. Die Bandbreite reicht dabei von Verbesserungen an schlecht einsehbaren oder beleuchteten Orten bis hin zu Präventionsangeboten, beispielsweise zum Einbruchschutz oder für ältere Menschen.
„Als Landtagsabgeordneter für Ronneburg freue ich mich besonders, dass wir in den vergangenen Jahren bereits viele Kommunen in unserer Region in das KOMPASS-Programm aufnehmen konnten – darunter beispielsweise Altenstadt und Gedern – und unsere Region damit Stück für Stück noch sicherer machen. Sicherheit entsteht dort, wo wir ansprechbar sind, Sorgen und Ängste ernst nehmen und einen direkten Draht zwischen den Menschen, den Rathäusern, dem Land und unseren Sicherheitsbehörden schaffen. Genau das leistet KOMPASS. Ich freue mich, dass wir als Land Ronneburg dabei aktiv unterstützen und unsere Polizei die Gemeinde fachkundig durch den gesamten Prozess begleitet“, so Appel abschließend.