„Die vergangenen Starkregenereignisse haben deutlich gemacht, wie wichtig ein funktionierendes Frühwarnsystem ist. Deshalb freue ich mich sehr, dass der Wetteraukreis und der Main-Kinzig-Kreis zu den ersten Regionen gehören, in denen das neue digitale Starkregen-Frühwarnsystem eingeführt wird. Es richtig und wichtig, dass wir als Land wir die Einführung des Systems mit mehr als 10 Millionen Euro Fördermitteln unterstützen.“, erklärt der Landtagsabgeordnete Patrick Appel.
Das intelligente Warnsystem misst Pegelstände, Niederschläge und Abflussverhalten, kombiniert diese mit aktuellen Wetterdaten und schlägt bei kritischen Werten innerhalb von Sekunden Alarm. Bürgerinnen und Bürger werden per Push-Nachricht, SMS oder Anruf direkt auf ihren Smartphones gewarnt. Für Verwaltung und Einsatzkräfte stehen zusätzliche Alarmwege bereit.
„Das Projekt ist Teil der hessischen Digitalstrategie und soll helfen, Kommunen bei der Klimaanpassung und Gefahrenabwehr zu unterstützen. Es nutzt Künstliche Intelligenz ganz praktisch: Es verarbeitet Daten in Echtzeit, um Bevölkerung, Einsatzkräfte und Katastrophenschutz frühzeitig auf den Ernstfall vorzubereiten. So kann es im Extremfall sogar Leben retten. Es ist gut, dass wir hier seitens des Landes präventiv in Sicherheit investieren und aus vergangenen Starkregenereignissen lernen. Die Förderung zeigt, dass wir in Hessen gezielt in Digitalisierung investieren, wenn sie den Menschen ganz konkret nützt – in diesem Fall für mehr Schutz und Sicherheit“, so Appel.