CDU-Landtagskandidat Patrick Appel tauscht sich mit Hessen Forst aus.
Vor Kurzem traf sich CDU-Landtagskandidat Patrick Appel mit Revierförster Peter Kraus von Hessen Forst zu einem Rundgang im heimischen Wald. Dabei ging es vor allem um die Bedeutung des Waldes als Wirtschaftsfaktor und seine Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Teile des heimischen Waldes sind über 200 Jahre alt und seitdem in der Bewirtschaftung.
„Die Forstwirtschaft hat in Deutschland eine lange Tradition, die bis ins späte Mittelalter zurückreicht. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Nutzung des Waldes allerdings stark gewandelt“, erläutert Peter Kraus. Hessen Forst setze sich seit vielen Jahrzehnten für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ein und trage damit schon lange aktiv zum Klimaschutz bei. Während Fichten auf Grund der Klimaerwärmung im heimischen Wald nicht mehr angepflanzt werden, hat Hessen Forst bereits reagiert und setzt seit vielen Jahren auf Naturverjüngung und die Begründung von Mischwäldern aus Laub- und Nadelhölzern. Seit mehreren Jahren finden dabei vor Allem die Baumarten Berücksichtigung, die dem Klimawandel voraussichtlich auch in der Zukunft standhalten können. Monokulturen bestehend aus einer Baumsorte werden schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr gesetzt. Der Wald in Hessen ist zusätzlich zu seiner herausragenden Bedeutung im Bereich Klimaschutz, Ökologie und Erholungsfunktion ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und biete zahlreiche Arbeitsplätze, insbesondere im ländlichen Raum.
Eine besondere Funktion des Waldes ist die Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO2), einem der Hauptverursacher des Klimawandels. „Der Wald ist ein wichtiger CO2-Speicher, da er während seines Wachstums CO2 aus der Atmosphäre aufnimmt und sowohl im Holz als auch im Boden speichert. Durch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung bleibt der Wald als CO2-Speicher erhalten und wird sogar ausgebaut, sagt Patrick Appel. Gerade durch die Verarbeitung zu Möbeln oder Verwendung im Gebäude und Innenausbau kann CO2 über viele Jahre bis Jahrhunderte gespeichert werden.
Im Gespräch wurde auch die Bedeutung des Waldes für die Energieversorgung deutlich. Heizen mit Holz ist die durchaus umweltfreundlichere Alternative zu fossilen Brennstoffen, vorausgesetzt das Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft und fällt nur als Koppelprodukt zu wertvollem Schnittholz mit an! Holz als nachwachsender Rohstoff kann regional produziert und verarbeitet werden, was auch der heimischen Wirtschaft zugutekommt und zahlreiche Arbeitsplätze sichert.
Es ist eine erneuerbare Ressource und trägt durch seine Co2 Speicherfähigkeit sogar zum Klimaschutz bei.
„Unsere Wälder sind ein wertvolles Gut, das es zu schützen gilt. Durch eine nachhaltige Bewirtschaftung können wir den Wald als Wirtschaftsfaktor erhalten und gleichzeitig seinen ökologischen Funktionen gerecht werden. Ich setze mich daher für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ein, die den Schutz des Waldes und seine Funktion als CO2-Speicher in den Vordergrund stellt“, zieht Patrick Appel als Fazit.